Also spricht Petula von der verbalen Inspiration

Wenn Du inspiriert bist, schreibe alles nieder, ohne aufzublicken. Du musst demütig sein, und die Worte, die zu Papiere segeln, hoch achten, denn stürmisch ist der Wellengang. In der Erwartung eines Sinnes liefern sie Dir das Rohmaterial, das Du so zusammenstellst, bis die Oberfläche der See Dich friedlich trägt. Manchmal muss ein Wort weichen, damit ein anderes glänzen kann. Du bist der Wörterpacker und die Politur, in Deinem Geiste richten sich die Wörter ein, also pass auf, dass Dein Blick nicht vorschnell nach draussen schweift, denn dann fliegen die Wörter hinterher. So verhält es sich mit jeder Idee, jedem Blick und Lächeln, die nicht gebührend gewürdigt werden, sie passieren uns wie Unterführungen. Und wollen wir eine Unterführung sein? Eher noch ein Bahnhof, aber auch da sind zu viele Überwachungskameras.

 

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